Warum es keine gute Idee ist, Website oder Online-Shop selbst zu erstellen

So mancher von uns Soloselbstständigen und Kleinstunternehmer*Innen starten mit dem Gedanken:

„Ich mache das erst einmal selbst – das spart Geld.“

Was gut gemeint ist, wird in der Praxis häufig zum Bremsklotz. Denn eine Website oder ein Online-Shop ist kein nettes Nebenprojekt, sondern das zentrale Fundament des Online-Business. Und genau deshalb reicht „sieht ganz gut aus“ einfach nicht aus.



1. Eine Website ist ein System – kein Designprojekt

Eine funktionierende Website braucht Struktur. Punkt.


Besucher müssen innerhalb weniger Sekunden verstehen:

  • was angeboten wird
  • für wen das Angebot gedacht ist
  • was der nächste sinnvolle Schritt ist


Bei selbst erstellten Websites fehlt diese Klarheit oft. Die Startseite will alles erklären, Leistungen sind unscharf formuliert und eine echte Nutzerführung gibt es nicht. Das Ergebnis ist immer gleich: Besucher sind da – aber weg, bevor sie handeln.

Notizbuch mit Entwurfsskizzen einer Website auf einem Schreibtisch mit Laptop im Hintergrund

2. SEO beginnt beim Aufbau – nicht am Ende

SEO ist kein Zusatzmodul, sondern Teil der Planung.


Wer das ignoriert, baut an Google vorbei.

Typische Probleme selbst erstellter Seiten:

  • Seiten ohne klares Thema
  • chaotische Überschriften
  • Inhalte ohne Suchintention
  • fehlende interne Verlinkung


Google bewertet Struktur, Relevanz und Nutzerverhalten. Wenn das Fundament nicht stimmt, helfen auch spätere Optimierungen nur begrenzt.



3. Online-Shops scheitern oft an der Produktdarstellung

Ein Online-Shop verkauft nicht, weil Produkte vorhanden sind, sondern weil sie

richtig präsentiert werden.


Häufige Schwachstellen:

  • Produktfotos ohne Emotion oder Kontext
  • nur ein Bild, keine Details, keine Anwendung
  • fehlende FAQs direkt am Artikel
  • keine Videos bei erklärungsbedürftigen Produkten


Gerade Produktseiten müssen Unsicherheiten abbauen und Vertrauen schaffen. Bleiben Fragen offen, wird nicht gekauft.

Produktpräsentation

4. Artikelbeschreibungen ohne Emotion verkaufen nicht

Ein besonders unterschätzter Punkt sind die Texte.


Viele Artikelbeschreibungen sind sachlich korrekt – aber emotional wirkungslos.

Menschen kaufen keine Features.

Sie kaufen Lösungen, Erleichterung, Sicherheit, Vorfreude.


Beispiele aus verschiedenen Branchen:


Coach / Berater – sachlich:

Business-Coaching, 3 Sessions à 60 Minuten. Individuelle Themen. Online via Zoom.

Coach / Berater – emotional:

Du hast viele Ideen, aber keinen klaren Fokus? In den Sessions bekommst du Struktur, ehrliches Feedback und einen klaren Plan, der zu dir passt – ohne Druck, ohne Standardlösungen. Damit du am Ende nicht mehr grübelst, sondern weißt, was dein nächster sinnvoller Schritt ist.

Handwerk – sachlich:

Individuell gefertigter Holztisch aus Massivholz. Maßanfertigung. Verschiedene Holzarten verfügbar.

Handwerk – emotional:

Dieser Tisch ist kein Möbelstück von der Stange. Er entsteht in Handarbeit, angepasst an deinen Raum und deinen Alltag. Ein Ort für Gespräche, gemeinsames Essen und echte Momente – robust, langlebig und gemacht, um viele Jahre zu begleiten.

Einzelhandel / Produkt – sachlich:

Duftkerze aus Sojawachs. Brenndauer ca. 40 Stunden. Handgegossen.

Einzelhandel / Produkt – emotional:

Zünde die Kerze an, lehn dich zurück und lass den Tag langsam ausklingen. Der warme Duft füllt den Raum, schafft Ruhe und macht aus einem gewöhnlichen Abend einen kleinen Wohlfühlmoment – handgegossen, nachhaltig und mit viel Liebe gefertigt.


Gleiche Produkte.

Völlig andere Wirkung.

Ohne emotionale Texte wirken Produkte austauschbar – und der Preis plötzlich „zu hoch“.



5. Zeit ist der teuerste Kostenfaktor

Was oft unterschätzt wird:

  • unzählige Tutorial-Stunden
  • Fehlersuche
  • ständiges Umbauen
  • SEO-Reparaturen im Nachhinein


Diese Zeit fehlt dort, wo sie wirklich zählt: bei Kunden, Umsatz und Weiterentwicklung.



6. Professionell heißt nicht automatisch teuer

Ein wichtiger Punkt zum Schluss:


Professionell erstellte Websites oder Online-Shops sind nicht automatisch überteuert.

Ja, es gibt Agenturen und Freelancer mit Preisen jenseits jeder Relation.

Aber es gibt ebenso viele professionelle Anbieter, die sich in einem sehr ähnlichen, fairen Preisrahmen bewegen.

Entscheidend ist nicht der Preis – sondern der Gegenwert.

Eine professionell erstellte Website oder ein professioneller Online-Shop:

  • spart langfristig Zeit
  • ist strukturiert und erweiterbar
  • wird gefunden
  • verkauft besser


Genau deshalb ist sie oder er seinen Preis wert – und damit preiswert.


Bei Mawoka kommt noch etwas Entscheidendes hinzu:

Durch unsere All-In-One-Lösung erhalten Kundinnen und Kunden Website oder Online-Shop, Technik, Marketing-Grundlagen und Erweiterungsmöglichkeiten aus einer Hand. Ohne Tool-Chaos, ohne unnötige Zusatzkosten. Gemessen an dem, was enthalten ist, sind wir im Vergleich sogar sehr günstig aufgestellt.



Fazit

Eine selbst erstellte Website oder ein selbst gebauter Online-Shop ohne klare Struktur, ohne SEO-Strategie und ohne verkaufsstarke Inhalte ist selten ein günstiger Einstieg. Meist ist es ein teurer Umweg.



Professionell erstellt bedeutet nicht unbezahlbar.

Es bedeutet: durchdacht, sichtbar, erweiterbar – und auf Verkauf ausgelegt.

Zu schade, um’s für dich zu behalten, oder?
15 January 2026