Die Mawoka App
blockHeaderEditIcon

Die M@wo:K@ App

Top-telefon
blockHeaderEditIcon
Telefon: 0157/53472596
Top-e-mail
blockHeaderEditIcon

E-Mail: service@mawoka.de

 

Blog-titel-01
blockHeaderEditIcon

 Tipps und Trends zu Social Media und dem Mobile Marketing

Ohne Einwilligung keine Cookies - was die aktuelle Rechtsprechung für das Online-Marketing bedeutet

Seit dem 01.10.2019 ist es nun Pflicht: das Cookie-Einwilligungsbanner und die dazughörigen Detailinformationen.

 

Was bedeutet das neue EuGH-Urteil rechtlich?

Die Antwort auf diese Frage gibt dir am besten ein Anwalt. Darum verweisen wir an dieser Stelle auf den Artikel von Dr. Thomas Schwenke, der das Urteil sehr anschaulich darin erläutert.

 

Kurz und knapp, worum es geht

Nur ganz kurz und mit einfachen Worten, worum es eigentlich geht.

Wenn du Besitzer einer Webseite/eines Blogs bist, oder als Besucher auf anderen Webseiten, kennst du bestimmt die Cookie-Banner, die so wirklich niemand liest und auf denen sinngemäß zu lesen ist: Wir verwenden Cookies, wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit deren Nutzung einverstanden. 

Dieser Satz stellt, lt. dem neuen EuGH-Urteil, keine rechtskonforme Einwilligung dar und bedeutet somit auch das "Aus" derartiger Banner.

 

Was nun zu tun ist

Womit ist man aber nun auf der rechtsicheren Seite? Die Einwilligung oder Ablehnung der verwendeten Cookies muss nun im Vorfeld und aktiv vom Besucher der Webseite/des Blogs gegeben werden, und zwar bevor der eigentliche Surfvorgang auf der Seite beginnt. Ferner muss für den Besucher erkennbar sein, welche Lebensdauer ein Cookie hat.

Dazu haben bereits einige Anbieter rechtskonforme Banner oder PopUps entwickelt und im Angebot. Je nach Anbieter ist der Banner/das PopUp für die Cookie-Einwilligung kostenpflichtig, Hierzu geben wir dir auf Anfrage gerne weitere Infos.

 

Was das Urteil für das Online-Marketing bedeutet

Neben dem rechtlichen Aspekt des Datenschutzes für die Besucher einer Webseite/eines Blogs, hat das Urteil aber auch weitreichende Folgen für das Online-Marketing.

Wer seine Webseite/Blog marketingtechnisch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit betreibt, benötigt u.a. auch Zahlen über das Verhalten der Besucher auf den eigenen Seiten, bzw. Angaben, ob die Besucherzahlen steigen oder fallen. Gerade für Online-Shops wichtige Indikatoren für die Wettbewerbsfähigkeit. 

Wie auch immer, werden anhand von Statistiken, z.B. von Google Analytics oder Piwik unternehmerische Entscheidungen getroffen. Diese Statistiken werden auch über Cookies auf den Webseiten gespeist. Bislang eine tolle Sache, weil die Besucher diese Cookies meist nie aktiv unterbunden haben. Dazu fehlte es auch an der aktiven Möglichkeit auf den bisherigen Bannern.

Dies ändert sich mit dem aktuellen Urteil nun schlagartig. Werte für Analyse- und Statistik-Tools fallen in der Regel unter die Marketing-Kategorie der Cookies. Wählt der Besucher diese nicht aus oder ab, war es das mit verlässlichen Zahlen für derartige Statistiken. 

Für manche Unternehmen kann dies durchaus weitreichende Folgen haben. Auch wenn für den Warenkorb eines Onlne-Shops die Cookies unter die Kategorie "notwendig" fallen, so lässt sich schlimmstenfalls nicht mehr nachvollziehen, woher ein Kunde gekommen ist, und welches Verhalten auf der Seite ihn/sie dazu bewogen hat, einen Artikel in den Warenkorb zu legen. 

Das Tracking fällt nämlich ebenso unter das Urteil des EuGH.

Online-Werbekampagnen werden so mehr oder weniger zu einem Lotteriespiel, hat man doch keine verlässlichen Zahlen mehr. Manche Marketing-Features, wie bspw. Re-Targeting mittels Pixel oder Cookies, ist somit nur noch möglich, wenn Nutzer einer Seite dies vorher auch erlauben.

 

Ist das Internet, wie wir es kennen, nun tot?

Sicherlich wird sich einiges verändern, Das Internet, so wie wir es bisher kannten, wird wohl so nicht mehr existieren. Jedoch werden sich Webseiten-, Blog-, und Online-Shop-Anbieter mehr Gedanken über die Inhalte ihrer Seite machen müssen und ggfls. auch neue Maßnahmen entwickeln.

 

Fazit: Rechtssicherheit der eigenen Webseite/Blog/Online-Shop ist oberstes Gebot, neben dem Datenschutz der eigenen Besucher

Wir alle sind nicht nur Webseitenbetreiber, sondern auch Konsumenten und Besucher, die ebenfalls die eigenen Daten geschützt wissen wollen. 

Da es bereits schon zu ersten Abmahnungen bzgl.dem Datenschutz gekommen ist, hat die Rechtssicherheit der eigenen Seite sicherlich oberste Priorität neben dem Schutz der Daten der Besucher.

Stelle also deine Webseite/Blog/Online-Shop möglichst schnell auf die neuen rechtlichen Gegebenheiten um.

Für Fragen stehen wir dir jederzeit gerne zur Verfügung.

Hast du bereits schon etwas bezüglich der Cookie-Hinweise unternommen? Wie ist deine Meinung zum Urteil und der weiteren Entwicklung des Online-Marketings? Lasse uns dazu gerne einen Kommentar da!

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar 0
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
Kein Problem. Geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein, mit der Sie sich registriert haben.
*